Umwelt
| 26.07.2022

Amstetten ist „Raus aus dem Öl – Gemeinde“

Vizebürgermeister Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder, Ing. Ignaz Röster, Bürgermeister Christian Haberhauer, Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder

Niederösterreich hat sich ein klares Ziel gesetzt: Wir wollen “Raus aus dem Öl”! Die Stadtgemeinde Amstetten unterstützt dieses Anliegen und versucht nun aktiv ihre BürgerInnen von den Vorteilen umweltfreundlichen Heizens zu überzeugen.

„Ölheizungen sind für ein Drittel der Treibhausgas-Emissionen der Haushalte verantwortlich. Als erstes Bundesland hat Niederösterreich ein Ölkesselverbot für Neubauten beschlossen. Nun geht es darum, diesen Weg konsequent auch für bestehende Ölheizungen fortzusetzen. Ich freue mich, dass die Stadtgemeinde Amstetten unsere Initiative unterstützt“, so Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

„Wir sind mit gutem Beispiel vorangegangen und haben bei unseren Gemeindegebäuden bereits alle Ölheizungen auf erneuerbare Energien umgestellt. Wir laden auch unsere BürgerInnen ein, jetzt die gute Fördersituation für den Umstieg zu nutzen“, ergänzt Bürgermeister Christian Haberhauer. Seitens der Stadtgemeinde Amstetten steht Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder allen Interessierten als Ansprechperson zur Verfügung.

Jährlich sollen landesweit in den beteiligten Gemeinden mit dieser Initiative im Schnitt etwa 7% der Ölheizungen auf erneuerbare Heizsysteme umgestellt werden. Seitens der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ wird eine firmenunabhängige Beratung zur Verfügung gestellt.    Dr. Herbert Greisberger: „Wir laden alle dazu ein, dieses Beratungsangebot zu nutzen und sich unter https://www.energie-noe.at/ihr-weg-zur-neuen-heizung unverbindlich einen Überblick über mögliche Heizungsalternativen zu verschaffen.“

Wie wichtig der Ersatz von Heizungen mit fossilen Brennstoffen ist, unterstreicht Vizebürgermeister Dominic Hörlezeder: „Auch die Stadt unterstützt mit verschiedenen Fördermaßnahmen den Einsatz von erneuerbaren Energiequellen“, so der Umweltstadtrat. Wie etwa mit der Gewährung einer Förderung für den Anschluss an die Fernwärme und den Heizkesseltausch, die Gewährung einer Förderung für die Errichtung von thermischen Solar-, Wärmepumpen- und Photovoltaikanlagen sowie Batteriespeichern in Zusammenhang mit Photovoltaikanlagen und Regenwasserspeichern, die Förderung für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und gasbetriebenen Fahrzeugen oder die Förderung für die Dämmung der obersten Geschossdecke u.a. (Nähere Informationen erhalten Sie unter 07472/601-298 DW, Fr. Puchebner, u.puchebner@amstetten.at)

Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder möchte den Einsatz erneuerbarer, sauberer Energie forcieren: „Gerade in der jetzigen Zeit ist es wichtig, dass wir konsequent am Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme arbeiten. Das ist eine enorme Herausforderung, der wir uns da stellen müssen“, so Pfaffeneder.

Insgesamt gibt es derzeit für den Umstieg von Öl auf beispielsweise Pellets oder Wärmepumpe bis zu 10.500 € an nicht rückzahlbaren Direktförderungen, einkommensschwache Haushalte können seit Jahresbeginn sogar bis zu 100 % Förderung bekommen. Auch die Stadt Amstetten selbst fördert den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme (Pellets, Hackschnitzel, Stückholzkessel, Wärmepumpe, Fernwärmeanschluss) zusätzlich mit 500 € bzw. 650 €.

Über all diese Themen wird die Gemeinde nun laufend in ihren Medien informieren und auch eigene Informationsveranstaltungen organisieren.

Weitere Informationen zur Aktion Raus aus dem Öl

am Umwelt-Gemeinde-Telefon der Energie- und Umweltagentur: 02742 22 14 44

oder auf der Website www.umweltgemeinde.at/raus-aus-dem-oel

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