Gesundheit
| 02.09.2022

Expertenunterstützung für Primärversorgungszentrum Mauer

Bürgermeister Christian Haberhauer, Landesrat Martin Eichtinger, Wolfgang Gruber, Ortsvorsteher Manuel Scherscher.
Bürgermeister Christian Haberhauer, Landesrat Martin Eichtinger, Wolfgang Gruber, Ortsvorsteher Manuel Scherscher.
Bürgermeister Christian Haberhauer, Landesrat Martin Eichtinger, Wolfgang Gruber, Ortsvorsteher Manuel Scherscher.
Bürgermeister Christian Haberhauer, Landesrat Martin Eichtinger, Wolfgang Gruber, Ortsvorsteher Manuel Scherscher.
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Die Planungen am hochmodernen Gesundheitszentrum zur Sicherung und dem Ausbau der wohnortnahen Grundversorgung schreiten voran.

„Geplant ist ein hochmodernes Gesundheitszentrum für die wohnortnahe Grundversorgung mit mindestens drei Allgemeinmedizinern sowie einer Apotheke am Gelände der ehemaligen Gärtnerei des Landesklinikum Mauer. Am Standort sollen zudem zusätzliche Angebote, wie Diätologie, Physio- oder Ergotherapie, das Leistungsspektrum für die Amstettnerinnen und Amstettner erweitern. Abgerundet wird das Projekt durch den Bau von Wohneinheiten“, so Scherscher.

„Das Primärversorgungszentrum ist die erste Anlaufstelle für die Patientinnen und Patienten. Mehrere Hausärzte schließen sich hier zusammen und garantieren eine Betreuung von Montag bis Freitag auch an den Randzeiten. Hier finden die Amstettnerinnen und Amstettner vor Ort rasch Rat und Hilfe bei gesundheitlichen Fragen und Problemen. Das ist ein echter Meilenstein in der medizinischen Grundversorgung“, erklärt der Ortsvorsteher.

„Es freut mich außerordentlich, dass wir für dieses Projekt nun Wolfgang Gruber gewinnen konnten. In der Gründungsphase können wir damit auf seine Expertise und langjährigen Erfahrung bauen. Ziel ist es bestmögliche Rahmenbedingungen für die Ärztinnen und Ärzte sowie für die Patientinnen und Patienten zu schaffen“, erklärt Bürgermeister Christian Haberhauer. Der Beschluss dazu soll in der kommenden Gemeinderatssitzung am 14. September gefasst werden.

Landesrat Martin Eichtinger begrüßt das Einbinden des Experten. Jede Unterstützung, die professionelle Projektabläufe gewährleistet, ist ein wichtiger Schritt. Als nächstes sei es wichtig, gemeinsam mit ÖGK und Ärztekammer das Projekt umzusetzen und die nächsten Gespräche zu führen. In Niederösterreich sind derzeit fünf Gesundheitszentren und ein Gesundheitsnetzwerk in Betrieb, zwei weitere PVE sind in Umsetzung. „Durch Primärversorgungszentren können wir eine noch bessere und wohnortnahe Gesundheitsversorgung gewährleisten, die bisherige hausärztliche Versorgung ergänzen und längere Öffnungszeiten für die Patienten sicherstellen“, so Landesrat Martin Eichtinger.     

Seit einigen Monaten ist man mit mehreren ÄrztInnen in Gesprächen. Jetzt geht es darum Details zu besprechen, eine Firma zu gründen, Genehmigungen bei der Gesundheitskasse ÖGK und der Ärztekammer einzuholen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir bald das künftige Ärztenetzwerk in Mauer vorstellen können“, so Haberhauer.

Wolfgang Gruber ist seit Jahrzehnten im Gesundheitsbereich tätig und u.a. Geschäftsführer der PVZ Enns und Neuzeug. „Die Vorteile sind eindeutig“, erklärt Gruber. „Die Hausarztversorgung für die Patientinnen und Patienten ist gesichert. Gleichzeitig wird ein breites medizinisches Angebot zur Verfügung gestellt und dabei die Wartezeiten verkürzt. Ärztinnen und Ärzte können sich den Fokus ihrer Arbeit auf die Kerntätigkeiten richten. Administrative Aufgaben können ausgelagert werden. Durch die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gesundheitsberufe können rasche und zielgerichtete Behandlungen dem Patienten angeboten werden“, erklärt Gruber.

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