Sicherheit
| 14.09.2022

Blackout – Podiumsdiskussion

Bürgermeister Christian Haberhauer, Stadträtin für Zivil- und Katastrophenschutz, Beate Hochstrasser und Bürgermeisterin Sabine Dorner-Leyerer
Bürgermeisterin Sabine Dorner-Leyerer, Bürgermeister Christian Haberhauer, Stadträtin für Zivil- und Katastrophenschutz, Beate Hochstrasser und Stadtamtsdirektorin Stv. Kerstin Kronsteiner

Wenn kein Licht, kein Handy und kein Internet funktionieren, die Heizung kalt bleibt und der Bankomat kein Geld mehr ausspuckt. Tanken nicht mehr möglich ist, die Kassa im Supermarkt nicht mehr funktioniert und auch der Verkehr zum Erliegen kommt. Aufzüge einfach steckenbleiben, das Wasser aufhört zu rinnen und damit auch die Toilettenspülungen nicht mehr funktionieren, natürlich ist es auch mit dem kochen vorbei, dann ist das eingetreten, was viele nicht für möglich halten: Ein „Blackout“.

„Unser tägliches Leben ist völlig von der Stromversorgung abhängig, ohne das es vielen bewusst ist“, erklärt die für den Zivil- und Katastrophenschutz zuständige Stadträtin Beate Hochstrasser. „Das Thema „Blackout“ ist seit langem brandaktuell“, weiß die Stadträtin. „Ein „Blackout“ bezeichnet einen längerfristigen Infrastrukturausfall. D.h. es geht nicht nur um die Stromversorgung alleine.“

Die Stadt Amstetten lädt in Zusammenarbeit mit dem NÖ Zivilschutzverband zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Blackout“ in die WIRKSTATT ein. „Am Montag, 21. November 2022 um 18:00 Uhr werden Experten wichtige Fragen zum Thema „Blackout“ beantworten“, so Hochstrasser. Wie z.B. Wie entsteht ein „Blackout“ ? Was sind die Auswirkungen ? Wie kann ich mich vorbereiten ? Welche Vorräte sind sinnvoll ? Was kann ich während eines „Blackouts“ tun ?

Bürgermeister Christian Haberhauer lädt gemeinsam mit Stadträtin Beate Hochstrasser und der Bezirksstellenleiterin des NÖ Zivilschutzverbandes, Bürgermeisterin Sabine Dorner-Leyerer, alle Interessierte zum Vortrag am 21. November ein: „Das Hauptproblem solcher Ereignisse, liegt darin, dass sie nicht prognostizierbar sind“, so Haberhauer, der aber auf den Sonderkatastrophenalarmplan „Blackout“ der Stadt verweist. „Seit dem Jahr 2014 verfügt die Stadtgemeinde Amstetten über den Sonderkatastrophenalarmplan „Blackout“, der seither laufend aktualisiert und angepasst wird“.

Erstellt wurde der umfangreiche Alarmierungs- und Einsatzplan von Experten aus Verwaltung, den Einsatzorganisationen und betroffenen Behörden. „Bei Katastrophenfällen ist eine Analyse der Istsituation wichtig, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Mit dem Sonderkatastrophenalarmplan „Blackout“ haben wir im Haus ein geeignetes Mittel in Händen, um Einsatzkräfte und Techniker in Notfällen zu unterstützen“, so der Stadtchef. 

zurück zur News-Übersicht
Nach oben scrollen