Allgemein
| 10.05.2024

Gedenkfeier an Opfer des NS-Regimes in Eisenreichdornach

Belgischer Botschafter Julien Wolff, Eugene Nicolaes (Amicale belge de Mauthausen), Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landtagsabgeordneter a. D. Helmut Edelmayr (Mauthausen Komitee Österreich/Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen), Pfarrer Peter Bösendorfer, Bürgermeister Christian Haberhauer und Anne Duterme (Amicale belge de Mauthausen) bei der Kranzniederlegung.
Belgischer Botschafter Julien Wolff, Eugene Nicolaes (Amicale belge de Mauthausen), Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landtagsabgeordneter a. D. Helmut Edelmayr (Mauthausen Komitee Österreich/Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen), Pfarrer Peter Bösendorfer, Bürgermeister Christian Haberhauer und Anne Duterme (Amicale belge de Mauthausen) bei der Kranzniederlegung.

Am 20. März 1945 kamen in einem Waldstück in Eisenreichdornach mindestens 34 weibliche Häftlinge des KZ-Außenlagers bei einem alliierten Bombenangriff ums Leben. In den Wochen danach erlagen weitere Frauen ihren Verletzungen.

In Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes findet seit über vier Jahrzehnten an diesem Ort eine Gedenkveranstaltung statt. Gestaltet wir diese von der Stadt Amstetten gemeinsam mit der Amicale belge de Mauthausen, dem Mauthausen Komitee Österreich bzw. der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen sowie der Pfarre und Amstettner Schulen. In diesem Jahr begleiteten Schülerinnen und Schüler des BG/BRG, der BAfEP, der HAK und der LBS das Gedenken mit Musikstücken und Lesungen. Claudia Weyrer übersetzte ins Französische.

Bürgermeister Christian Haberhauer, Nationalrat a. D. Günther Kiermaier, Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Landtagsabgeordneter a. D. Helmut Edelmayr (Mauthausen Komitee Österreich/Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen), Eugene Nicolaes und Anne Duterme (Amicale belge de Mauthausen) sowie Pfarrer Peter Bösendorfer erinnerten in ihren Ansprachen an die Geschehnisse von damals, berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und mahnten vor allem mit Blick auf künftige Generationen zur Achtsamkeit und zu Frieden.

„Es ist unser aller gemeinsamer Auftrag, die Zukunft so zu gestalten, dass sich die Geschichte nicht wiederholt“, betont Bürgermeister Christian Haberhauer.

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