
In den Mittelpunkt werden Werke von Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gestellt, Komponisten, die als Juden vor den Nazis flüchten mussten, aber auch Kompositionen, die von den Nazis als „entartet“ gebrandmarkt wurden. Vergessene Werke, berühmte Werke, Werke, die von mutigen Menschen in einer schrecklichen Zeit erzählen, von der Wichtigkeit der Kunst und der Freiheit für die Kunst.
Dazu liest Cornelius Obonya nicht veröffentlichte Auszüge aus einem Interview von Klaus Mann mit Richard Strauss. Cornelius Obonya ist einer der bedeutendsten österreichischen Schauspieler der Gegenwart, der u.a. vier mal den „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen Salzburg verkörperte.
Unter den Werken musikalisch sehr anspruchsvolle von Ernst Krenek, Kurt Weill, Ernst Toch, Hanns Eisler und Felicitas Kuckuck, aber auch sogenannte „Unterhaltungsmusik“, der man nicht anhört, dass ihre Protagonisten bald darauf Berufsverbot bekamen oder emigrieren mussten.
Interpretiert in der bekannten Qualität von musica capricciosa, mit höchsten Ansprüchen an Klang und Intonation.



