
Die Stadtgemeinde Amstetten erweiterte mit Februar das Ausbildungs- und Weiterbildungsangebot für Freizeit- und Kinderbetreuer:innen und stärkt damit die Qualität der Nachmittagsbetreuung an Schulen und Kindergärten. Seit mehr als 14 Jahren sind die Gemeinden für den Freizeitteil der ganztägigen Schulform zuständig, diese soll pädagogisch, sportlich, musikalisch oder künstlerisch sinnvoll gestaltet werden.
„Freizeitpädagogik ist mehr als nur spielen. Wir wollen nachmittags nicht bloß eine Kinderbeaufsichtigung bieten, sondern auch die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder fördern“, betont Stadtrat Stefan Jandl. Das neu überarbeitete Schwerpunktprogramm wurde von der Volkshochschule Amstetten erweitert und richtet sich vorrangig an Freizeit- und Kinderbetreuer:innen. Dieses steht auch Mitarbeiter:innen anderer Gemeinden offen und kann ebenso bei der Ausbildung von Personal in der Kinderbetreuung verschiedenster Institutionen hilfreich sein.
Die Einheiten reichen von rechtlichen Grundlagen über Kommunikations- und Konfliktmanagement mit Kindern, dem Verständnis der emotionalen Entwicklung, Motorikfördereinheiten, der Pflege als pädagogische Schlüsselmomente bis hin zu Angeboten zur Stressbewältigung und zum Stärken eigener Ressourcen. „Mit einer guten und soliden Ausbildung ist gewährleistet, dass nach dem Regelunterricht die Freizeitstunden sinnvoll, abwechslungsreich und spannend gestaltet werden“, unterstreicht Bildungsstadträtin Elisabeth Asanger, BA.
Neu sind eigene Kurse für Stützkräfte in Kindergärten sowie spezielle Inhalte für Freizeitbetreuer:innen in der Nachmittagsbetreuung, etwa sensorische Integration, Kinderschutz und Sensibilisierung bei Grenzverletzungen. „Das Schwerpunktprogramm umfasst vielfältige Inhalte, kombinierte Präsenz- und Onlinekurse und kann berufsbegleitend besucht werden“, erklärt VHS-Leiterin Marion Teichmann.



