
Von 28. März bis 8. November 2026 lädt die NÖ Landesausstellung dazu ein, sich mit dem gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft im Wandel der Zeit auseinanderzusetzen.
Am 30. November 2025 erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und damit der Startschuss für den offiziellen Einzug und den Beginn der Aufbauarbeiten der NÖ Landesausstellung am Areal des Landesklinikum Mauer. Auch wurde zur Führung durch die Baustelle geladen.
Unter dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch.Psyche.Gesundheit.“ setzt die Niederösterreichische Landesausstellung 2026 ein deutliches Zeichen. Ihr Schauplatz ist bewusst gewählt: das Landesklinikum Mauer. Hier verbindet sich medizinische Expertise mit bau- und kulturhistorischer Bedeutung. Zum ersten Mal in der Geschichte wird eine Landesausstellung in einer Klinik bei laufendem Betrieb realisiert – ein klares Bekenntnis zu Offenheit, Respekt und gesellschaftlichem Miteinander.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: „Mit der Landesausstellung investieren wir in bestehende Infrastruktur. Beim Landesklinikum Mauer in ein Architektur-Juwel des Jugendstils, das diesem Standort eine unverwechselbare Identität gibt. Wir erhalten damit ganz im Sinne der Denkmalpflege eine wichtige medizinische Einrichtung des Landes, setzen Impulse für die Regionalentwicklung und greifen in enger Zusammenarbeit mit dem Landesklinikum und unter Rücksicht auf den laufenden Betrieb ein wichtiges und aktuelles Thema auf, das eine gesellschaftliche Neubewertung braucht: die psychische Gesundheit. Wir geben diesem Thema bewusst Raum – mit Menschlichkeit und mit dem Respekt, den dieser Ort und dieses Thema verdienen.“
Die Gebäude und das Areal des Landesklinikums Mauer stehen mit ihrer außergewöhnlichen Jugendstil-Architektur seit über 120 Jahren als Synonym für die Behandlung seelischer Leiden in Niederösterreich. Regina Bauer, Kaufmännische Direktorin LK Mauer: „Eine nachhaltige Sanierung bedeutet mehr als nur eine Fassade wiederherzustellen oder eine neue Infrastruktur einzubauen. Die historischen Gebäude sind Teil unserer Gesellschaft, unserer Kultur und mit der Renovierung dieser Bauten investieren wir in unsere Zukunft und in einen Ort, an dem Menschen mit psychischen Erkrankungen versorgt werden. Im Zuge der Bauarbeiten wurde auch ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Privatsphäre unsere Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohner als auch unserer Mitarbeitenden gewährleistet werden kann.“



