Allgemein
| 27.03.2026

Stadt und Stadtwerke setzen auf Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit vom Weltmarkt

Die internationalen Entwicklungen der vergangenen Jahre und insbesondere der letzten Wochen im Nahen Osten führen zu zunehmender Unsicherheit im Energiesektor. Schwankungen auf den internationalen Märkten zeigen deutlich, wie wichtig eine verlässliche und möglichst unabhängige Energieversorgung auf regionaler Ebene ist.

„Durch den intensiven Ausbau eigener Energieproduktion durch PV-Anlagen oder Fernwärme gelingt es, die Abhängigkeit vom Weltmarkt Schritt für Schritt zu reduzieren. Damit werden nicht nur die Versorgungssicherheit gestärkt, sondern auch stabile und transparente Energiepreise für die Amstettnerinnen und Amstettner ermöglicht“, betont Bürgermeister Christian Haberhauer. „Mein besonderer Dank gilt den Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Amstetten, die mit ihrem Vertrauen die Grundlage für diese Investitionen schaffen“, ergänzt der Bürgermeister.

Bereits Anfang der 2020er-Jahre hat die Stadtgemeinde gemeinsam mit den Stadtwerken ein klares Ziel definiert: Sicherheit bei der Energieversorgung und bei den Preisen für die Bevölkerung.

„Die Stadtwerke stehen für Versorgungssicherheit, Lebensqualität und Energiezukunft. Auf diesen drei zentralen Säulen basiert die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Ziel ist es, eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur zu schaffen, auf der die Energieversorgung der kommenden Jahrzehnte aufbauen kann“, gibt Stadtwerke Geschäftsführer Jürgen Hürner Einblick. Innovation, Fortschritt und Pioniergeist sind dabei wesentliche Leitlinien.

Dementsprechend wurden und werden konkrete Maßnahmen und Projekte umgesetzt, die entlang der gesamten Versorgungskette ineinandergreifen: von der regionalen Energieerzeugung über Speicherung und Netzinfrastruktur bis hin zu einer sicheren Wasser- und Wärmeversorgung.

Ein neuer Strom-Großspeicher in Allersdorf gleicht Schwankungen im regionalen und überregionalen Stromnetz aus und schafft gemeinsam mit dem Ausbau des Umspannwerks die Voraussetzungen dafür, lokal erzeugte Energie noch verlässlicher in das Versorgungssystem einzubinden. Überdies startet heuer der Bau des zweiten Teils des Umspannwerks.

Die erste von vier Photovoltaik-Großanlagen im Zuge der PV-Offensive wird 2026 fertiggestellt. Das Ausbauziel bis 2030 liegt insgesamt bei über 30 Megawatt maximaler Leistung (Peak).

Der neue Hochbehälter in Hausmening sichert durch modernste Technologie die Wasserversorgung für rund 1.400 Haushalte selbst bei einem Stromausfall, ohne auf Dieselaggregate angewiesen zu sein.

Der Fernwärme-Ausbau u.a. im Bereich Krautberg, Parksiedlung schreitet weiter voran.

Alle Gemeindegebäude sind zudem bereits unabhängig von Öl und Gas.

„Der Ausbau lokaler und regionaler Infrastruktur gibt Sicherheit, leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energiezukunft und stärkt gleichzeitig die regionale Wertschöpfung“, so Vizebürgermeister Gerhard Riegler zu den aktuellen und künftigen Maßnahmen und Projekten.

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