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| 12.09.2025

Stadt investiert ins Schloss Ulmerfeld

„Wir können stolz auf unsere Geschichte und unsere Kulturschätze sein. Stolz darauf, was Generationen vor uns aufgebaut haben. Es bildet eine wesentliche Grundlage für unsere Identität. Schon zu Beginn der Planungen für die NÖ Landesausstellung 2026 in Mauer war daher klar: Schloss Ulmerfeld nimmt eine zentrale Rolle ein“, erklärt Bürgermeister Christian Haberhauer.

Mit den nun gesetzten Maßnahmen kann das Schloss im Zuge der NÖ Landesaustellung einem breiten Publikum präsentiert werden. „Gleichzeitig schaffen wir die Grundlage für eine nachhaltige Nutzung in der Zukunft. Wir investieren hier nicht nur in ein paar Monate, sondern denken langfristig“, so Haberhauer.

Seit über 50 Jahren ist das Schloss im Besitz der Stadtgemeinde. „Es hat im Lauf der Jahre große Anstrengungen gegeben, unser Kulturerbe zu erhalten und für unsere Bevölkerung sowie für Gäste zugänglich zu machen. Mit dieser Investition gehen wir den nächsten wichtigen Schritt“, ergänzt Ortsvorsteher Anton Geister.

Aktuell werden die baulichen Maßnahmen umgesetzt. „Die Ausstellungsräume werden modernisiert. Ein Schwerpunkt liegt auf der barrierefreien Ausgestaltung. Ebenso wird eine neue Ganzjahresbeleuchtung installiert und Schirme zur teilweisen Überdachung des Innenhofes angekauft“, informiert Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler.

Der wohl wichtigste Punkt der Arbeiten: Mit einem zusätzlichen, seitlichen Zugang, kann die Besucherkapazität erhöht werden. „Damit erhalten wir in der Bespielung und Nutzung neue Möglichkeiten. Es ist eine enorme Aufwertung für das Schloss als Veranstaltungsort“, betont Christoph Heigl, Geschäftsführer der AVB Kultur und Freizeit GmbH.

Im Zuge der Landesaustellung wird eine thematisch stimmige Ausstellung eingerichtet. Unter dem derzeitigen Arbeitstitel „Wie Natur auf unsere Psyche wirkt“ wird der Schwerpunkt auf Gesundheit, der Forstheide und unserer Kulturlandschaft liegen. „Diese Ausstellung wird in adaptierter Form auch nach 2026 dauerhaft im Schloss verankert sein und fließt damit in das Nachnutzungskonzept ein, das bereits in Ausarbeitung ist“, so Andreas Jung von der AVB Kultur und Freizeit GmbH.

Generelles Ziel ist es, die Stadt mit all ihren Angeboten und ihrer Vielfalt, die besonders durch die Ortsteile geprägt ist, dauerhaft als Standort für sanften Tourismus zu positionieren. Dies bringt einen spürbaren Mehrwert – für die Stadt, die lokale Wirtschaft und die gesamte Bevölkerung. „Wenn durch die Landesaustellung die Scheinwerfer auf Amstetten gerichtet sind, ist das eine einmalige Chance dafür“, so Bürgermeister Haberhauer.

Die Stadt investiert rund 365.000 Euro in das Projekt, das bis zu 50 % vom Land NÖ gefördert wird. 

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