
Alle guten Dinge sind drei! Denn die dritte Etappe der SPORTLAND Niederösterreich Women Tour machte Station in Amstetten. Und bereits zum dritten Mal war die Rundfahrt in der Stadt zu Gast. Maja Tracka (Team MAT Atom Deweloper Wroclaw) fuhr in einem spektakulären Finale zum Tagessieg.
Quasi zum Jubiläum erhielt die dritte Etappe der SPORTLAND Niederösterreich Women Tour einen besonderen Charakter. Denn direkt im Herzen der Stadt, am Amstettner Hauptplatz, erfolgte der Start und das Ziel der längsten Etappe der Rundfahrt. Die anspruchsvolle Klassikeretappe über 109,1 Kilometer und 936 Höhenmeter führte über neun Runden um die Ostarrichi Kaserne.
„Amstetten hat die große Chance genützt sich toll zu präsentieren. Das Start und Ziel direkt auf den Hauptplatz zu legen war die richtige Entscheidung. Der stimmungsvolle Zieleinlauf war die Kröning des heutigen Tages“, so Stadtrat für Wirtschaft und Sport Gerhard Irxenmayer.
In Runde sechs konnte sich die Polin Tracka mit weiteren Fluchtgefährtinnen absetzen. Doch einzig die Bahnspezialistin hielt sich an der Spitze und fuhr über die verbliebenen Kilometer eindrucksvoll zum Solosieg in Amstetten. Vor allem die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die zuvor in den Nachwuchskriterien und der KidsBikeTrophy teilnahmen, richteten alle Blicke auf das internationale Frauenfeld der Women Tour, als diese, vor eindrucksvoller Kulisse, zum Zielsprint ansetzten. Denn 45 Sekunden später kam das große Feld der Verfolgerinnen ins Ziel. Rang zwei ging an die Italienerin Erja Bianchi (Canyon SRAM zondycrypto Generation) vor der gestrigen Tagessiegerin Olga Wankiewicz (MAT Atom Deweloper Wroclaw).
„Es war unglaublich hart, vor allem durch die Hitze. Dass ich dann zum Schluss hin den Vorsprung alleine ins Ziel brachte ist kaum zu glauben“, so die Tagessiegerin, die 2024 bereits neunte bei den Europameisterschaften der U23 wurde. Beste Österreicherin des Tages wurde erneut Leila Gschwentner (Smurfit Westrock Cycling) auf Rang zwölf. Ihr fehlen im Gesamtklassement zwei Sekunden auf Spitzenreiterin Liv Wenzel (Nationalteam Luxemburg).




