Sicherheit, Versorgung
| 05.06.2026

Neues Sicherheitskonzept mit der Stadtpolizei erarbeitet

von presse@amstetten.at

Ortsvorsteher Manuel Scherscher, Personaldirektor Markus Györök, Stadtpolizeikommandant Manfred Raab, Bürgermeister Christian Haberhauer, Vizebürgermeister Gerhard Riegler, LAbg. Stadtrat Alexander Schnabel vor dem Amstettner Bahnhof.

Grundstein für Weiterentwicklung gelegt. Stadtpolizei übersiedelt auf den Amstettner Bahnhof.

2022 wurde seitens der Stadtgemeinde gemeinsam mit der Bevölkerung und Experten ein Sicherheitspaket erarbeitet. „Hinsichtlich der Aufgaben unserer Stadtpolizei leiten sich dabei klare Wünsche der Amstettnerinnen und Amstettner ab: Sicherheit, Präsenz und Prävention“, so Bürgermeister Christian Haberhauer.

In diesem Sinne möchte man die Stadtpolizei „weiterdenken“. Durch den bevorstehenden Ruhestand des Kommandanten wird es auch personell eine entscheidende Veränderung geben. Umso wichtiger sei es, die Stadtpolizei Hand in Hand mit dem künftigen Kommandanten und dem ganzen Team gemeinsam weiterzuentwickeln, so der Bürgermeister.

In diesem Zusammenhang konnte mit den ÖBB ein Meilenstein gesetzt werden. „Ein großer Dank gilt den ÖBB für die sehr konstruktiven, lösungsorientierten und partnerschaftlichen Gespräche. Dadurch können wir den Standort am Bahnhof nutzen“, informiert der Bürgermeister. Eine Kostenschätzung des Projekts liegt seitens der Stadtgemeinde vor. Die Verträge mit den ÖBB sind abgeschlossen. Nun startet man gemeinsam in die Phase der konkreten Umsetzung. Spätestens 2029 soll der neue Stadtpolizeiposten am Bahnhof geöffnet werden.

„Der Bahnhof ist einer der zentralen und sensibelsten Bereiche unserer Stadt. Täglich sind dort viele Menschen unterwegs – umso wichtiger sind Präsenz, Sichtbarkeit und direkte Ansprechbarkeit der Sicherheitskräfte. Die geplante Übersiedelung der Stadtpolizei an den Bahnhof ist deshalb ein wichtiger und richtiger Schritt. Damit stärken wir nicht nur die Sicherheit vor Ort, sondern auch das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung“, so Ortsvorsteher und Projekt-Initiator Mag. Manuel Scherscher.

Sicherheitsstadtrat LAbg. Alexander Schnabel: „Die Stadtpolizei greift dank klarer Exekutivbefugnisse sofort durch, statt nur zuzusehen. Eine permanente Präsenz setzt ein unmissverständliches Zeichen gegen Gewalt, Belästigung und Vandalismus. So sorgen wir für echte Sicherheit im gesamten Bahnhofsareal und seinem Umfeld – konsequent, sichtbar und nachhaltig.“

„Vor Ort gelingt es künftig noch schneller auf Konfliktsituationen reagieren. Die Stadtpolizei steht als direkter Ansprechpartner zur Verfügung und kann durch ihre Präsenz deeskalierend wirken“, so Vizebürgermeister Mag. Gerhard Riegler. Ergänzend dazu sollen auch Jugendarbeit und Streetwork stärker direkt am Bahnhofsareal verankert werden. „Prävention funktioniert dort am besten, wo man sichtbar, erreichbar und im direkten Austausch mit den Menschen ist“, betont Riegler.

„Die Weiterentwicklung ist ein deutliches und sichtbares Zeichen für alle und insbesondere für bestimmte, auffällige Gruppen, dass hier klare Regeln gelten und wir auch darauf schauen, dass sie eingehalten werden“, betont Bürgermeister Christian Haberhauer. In letzter Zeit kam es zu Vandalismus im Gemeindegebiet – vor allem durch Auswärtige. „Aufgrund der guten Arbeit und Zusammenarbeit zwischen der Stadtpolizei und der Bundespolizei konnten die Fälle aufgeklärt werden. Derartiges Verhalten hat in Amstetten keinen Platz. Die Verursacher werden ausgeforscht und ausnahmslos angezeigt. Es gibt hier eine klare und konsequente Linie: Null Toleranz bei Vandalismus“, so der Bürgermeister.

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