
In Amstetten wurde im Rahmen der Aktion „Wildökoland“ ein deutliches Zeichen für Naturschutz und Artenvielfalt gesetzt. Gemeinsam mit dem NÖ Jagdverband, dem Land Niederösterreich (NÖ Agrarbezirksbehörde) und der EVN wurden im Zuge von Arcadia an fünf Standorten Bäume und Hecken neu gepflanzt.
„Durch die gute Zusammenarbeit von Jagd, Landwirtschaft, Land und Gemeinde wird die Lebensqualität von Mensch und Tier nachhaltig gesteigert“, betont Vizebürgermeister Markus Brandstetter.
Die Initiative für die Umsetzung wurde gemeinsam von Grundeigentümern und Jagdausübungsberechtigten in Abstimmung mit den örtlich zuständigen Jagdleiter:innen gesetzt. Gefördert werden 100 Prozent der Beratung und Planung sowie 80 Prozent der Pflanzgutkosten.
So konnten gesamt 60 Bäume und 310 Sträucher bei der Fußballwiese in Dingfurt („Gelsenstadion“), beim Outdoorklassenzimmer Ulmerfeld, in der Naherholungszone Waldheim, entlang des Ybbsbegleitweges sowie in der Südhangsiedlung gesetzt werden. Die Pflanzungen erfolgten nach dem Pflanzplan von Berater Franz Lumesberger vom NÖ Landesjagdverband.
„Verwendet werden heimische, den örtlichen Gegebenheiten angepasste Sträucher und Bäume, die zu Sträuchergruppen – bestehend aus drei bis fünf Pflanzen – kombiniert werden. Mit diesen Pflanzungen schaffen wir neue, wertvolle Rückzugsräume für viele Tier-, aber auch Pflanzenarten“, erklärt Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder.
Die Aktion fand im Rahmen des EU-Horizon-Projekts Arcadia statt, an dem Amstetten seit 2025 als Modellregion für naturbasierte Lösungen zur Anpassung an den Klimawandel mitwirkt.



