Kinder/JugendSoziales
| 12.03.2026

Inklusives Trommeln stärkt das Miteinander

Seit Herbst 2025 läuft in Amstetten ein besonderes Inklusionsprojekt, das Begegnungen zwischen Jugendlichen und Menschen mit Behinderung oder psychischer Beeinträchtigung ermöglicht.

Schülerinnen und Schüler der Privaten Mittelschule, der Polytechnischen Schule und der Privaten Wirtschaftsschulen Amstettens gestalten dabei gemeinsam mit Klientinnen und Klienten sozialer Einrichtungen verschiedenste Aktivitäten. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, gegenseitiges Verständnis zu fördern und Inklusion im Alltag erlebbar zu machen.

„Mir ist wichtig, dass junge Menschen früh erleben, wie wertvoll ein respektvoller und offener Umgang miteinander ist. Vielleicht entdeckt dabei auch die eine oder der andere, dass eine Tätigkeit im sozialen Bereich mehr als nur ein Beruf – nämlich eine echte Berufung – sein kann“, verdeutlicht die zuständige Stadträtin und Initiatorin des Projekts Elisabeth Asanger, BA.

Beim jüngsten Zusammentreffen stand gemeinsames Trommeln beim „Club Aktiv“ auf dem Programm. In entspannter Atmosphäre wurde miteinander musiziert, gelacht und ausprobiert. „Das Trommeln verbindet, weil jeder sofort mitmachen kann – egal ob jung, alt, erfahren oder Anfänger. Solche gemeinsamen Erlebnisse schaffen Raum für Begegnung und zeigen, wie bereichernd Vielfalt sein kann“, ergänzt Stadträtin Doris Koch.

Den feierlichen Abschluss bildet ein inklusives Fest am Freitag, 24. April 2026, von 10:00 bis 14:00 Uhr am Hauptplatz in Amstetten. Unter dem Motto „Willkommen – ohne ausgenommen“ sind alle herzlich eingeladen, mitzufeiern, das Projekt kennenzulernen und Inklusion sichtbar zu machen.

„Unterstützung erhält die Initiative von den Lions Damen Mostviertel und der Sparkassenstiftung, die einen wertvollen Beitrag zur gelebten Inklusion leisten. Ein Dankeschön auch allen Mitwirkenden und dem gesamten Team rund um Projektleiter Philipp Stieglitz, die mit ihrem Einsatz zum Erfolg des Projekts beitragen“, so Asanger.

Plakat Inklusionsfest 2026 am Hauptplatz
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