
Amstetten engagiert sich aktiv an der Mission „Klimaneutrale Stadt“ und arbeitet konsequent daran, die lokalen Klimamaßnahmen in die Tat umzusetzen. Als österreichische Pionierstadt ist das Ziel klar, mit Hilfe der Umsetzung des Klimaneutralitätsfahrplans „KLARA“, bis 2040 vollständig klimaneutral zu werden.
„Die Teilnahme an der Forschungsinitiative ‚Klimaneutrale Stadt‘ sehen wir als Auftrag und gleichzeitig auch als Chance, neue Impulse für unsere Stadt und eine lebenswerte Zukunft zu setzen“, erklärt Vizebürgermeister und Klimaschutzstadtrat Mag. Gerhard Riegler.
Die gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) sowie des Klima- und Energiefonds begleitet Städte auf ihrem Weg in eine nachhaltige und klimafreundliche Zukunft. Sie fördert innovative Ansätze in den Bereichen Energie, Mobilität, Quartiersentwicklung, Kreislaufwirtschaft und Verwaltung und unterstützt bei der Ausarbeitung wirksamer Strategien und umsetzbarer Lösungen.
Das Dialogforum „Gemeinsam erfolgreiche Wege weitergehen“ in Innsbruck bot Vertreter:innen aller 47 Pionierstädte Österreichs eine ideale Plattform für Austausch und Vernetzung. Expert:innen gaben Einblicke in erfolgreiche Transformationsstrategien, Städte stellten ihre Fortschritte vor und neue Kooperationen wurden angestoßen.
„Durch den Dialog mit anderen Pionierstädten zu neuen Ansätzen und bewährten Praktiken gewinnen wir wertvolles Wissen, das wir direkt in unsere Projekte einfließen lassen können“, führt Vizebürgermeister Markus Brandstetter aus, der sowohl Teilnehmer als auch Vortragender war.
Amstetten arbeitet derzeit an mehreren Initiativen, die zur Energie- und Mobilitätswende beitragen. Dazu zählen der Ausbau der Photovoltaikflächen auf kommunalen Gebäuden sowie Freiflächen, die Umstellung des städtischen Fuhrparks auf E-Mobilität, die Quartiersentwicklung Krautberg, Programme zur Förderung klimafreundlicher Wohnformen und energiesparender Sanierungen.
„Wir leben vor, wie Klimaschutz und Lebensqualität Hand in Hand gehen können“, betont Klimaschutzgemeinderätin Birgit Kern.





