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| 19.11.2025

30 Megawatt starkes Zeichen: Stadtwerke forcieren Photovoltaik-Offensive ab 2026

Die Stadt Amstetten bekennt sich klar zum Ausbau ihrer Photovoltaik (PV)-Infrastruktur und setzt mit den Stadtwerken ab 2026 vier neue Großprojekte um. Ziel sei die Bestärkung und Fortsetzung von Amstettens PV-Offensive mit einem klaren Bekenntnis zur Energiewende und nachhaltiger Eigenversorgung der Stadt.

Amstetten ist bekennender Energiewende-Pionier und zeigt dies mit seinen jüngsten Projekten, wie dem E-Ladepark und dem neu eröffneten Service Point. Das 2022 formulierte Ausbauziel bis 2030 liegt bei über 30 Megawatt maximale Leistung (Peak). Aktuell sind bereits 16 davon installiert. Vier neue PV-Anlagen mit insgesamt 6,5 Megawatt Peak sind in der Planung und tragen zur Erreichung der Ziele bei. Damit erziele Amstetten die nachhaltige Versorgung von zusätzlich durchschnittlich 2.400 Haushalten.

Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten soll die Grundlage für eine gesicherte Eigenversorgung und langfristig stabile Energiekosten für die Bürger:innen gelegt werden. Die zusätzlichen vier Anlagen bringen ein Einsparpotenzial von über 800 Tonnen CO2-Ausstoß im Jahr gegenüber mittleren CO2-Emissionen im Strommix.
Hürner hebt weitere Vorteile des Ausbaus hervor: „Der Ausbau der Sonnenenergie ist für uns weit mehr als ein technisches Projekt – es ist ein strategischer Schritt für die Zukunft unserer Stadt. Wir investieren in Anlagen, Netze und Speicherlösungen, damit möglichst viel regional erzeugter Ökostrom auch tatsächlich in Amstetten genutzt wird. Damit stärken wir die Versorgungssicherheit, halten Wertschöpfung vor Ort und leisten einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz. Unser Ziel ist klar: Die Stadtwerke Amstetten sollen einer der Motoren der Energiewende in der Region sein – verlässlich, transparent und nah an den Menschen.“

Mehr Energieautarkie in der Region für die Region

Mit dem Investment von 4,5 Mio. Euro für den PV-Ausbau steigern die Stadtwerke die regionale Stromproduktion und stärken damit Amstettens Energieunabhängigkeit.
Der Zubau der vier neuen Anlagen sorgt für rund 8 % mehr regionale Energie im Netz der Stadtwerke Amstetten. Das führe auch dazu, einen nachhaltigen Beitrag zur Dämpfung der Energiekostenentwicklung zu leisten. Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und Zulieferern werde reduziert, gleichzeitig tragen PV-Anlagen zur Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit vom schwankenden Energiemarkt bei.

„Der konsequente Ausbau der Photovoltaik durch die Stadtwerke Amstetten ist ein zentraler Baustein unserer Energiewende. Wir erzeugen mehr sauberen Strom direkt in Amstetten, machen uns unabhängiger von internationalen Energiemärkten und investieren gleichzeitig in die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger. So bleibt die Wertschöpfung in der Region und stärkt den Wirtschaftsstandort Amstetten“, erklärt Bürgermeister Christian Haberhauer.

Der Bau, Betrieb und die Instandhaltung sollen größtenteils durch lokale Unternehmen erfolgen. Die Umsetzung der Projekte sichere somit die regionale Wertschöpfung und schaffe weitere Arbeitsplätze zur Planung, Errichtung und des Betriebs der Anlagen.

„Mit jeder neuen PV-Anlage auf den Dächern unserer öffentlichen Gebäude und Anlagen zeigen die Stadtwerke Amstetten, wie moderne kommunale Infrastruktur aussehen kann: effizient, nachhaltig und wirtschaftlich vernünftig. Der konsequente PV-Ausbau sichert und schafft Arbeitsplätze in der Region – bei den Stadtwerken selbst, bei heimischen Gewerbebetrieben und Partnerunternehmen. Wir denken langfristig: Mehr erneuerbare Energie bedeutet stabilere Energiekosten, höhere Versorgungssicherheit und eine starke lokale Wirtschaft“, so Vizebürgermeister Gerhard Riegler.

PV-Freiflächen in Doislau und Umgebung geplant

Die vier neuen PV-Freiflächenanlagen werden eine Gesamtfläche von rund sechs Hektar umfassen und sich im südöstlichen Gemeindegebiet von Amstetten befinden. Die Standorte wurden aufgrund der Sonneneinstrahlung (keine Verschattung und somit höchstmöglicher Ertrag), flachen Topologie, des Abstands zu bestehenden Gebäuden und der Nähe zu Mittelspannungsleitungen und dem Umspannwerk gewählt. Die Bewertung und Flächenwidmung der Grundstücke erfolgten in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde. Die Umsetzung passiert durch das Projektmanagement der Stadtwerke Amstetten.

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