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| 13.08.2026

100.000 Gäste bei der NÖ Landesausstellung im LK Mauer

von NÖ Landesausstellung

Unter dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit.“ rückt noch bis 8. November ein wichtiges und aktuelles Thema in den Mittelpunkt: die psychische Gesundheit. Mit Renate Pöchhacker aus Neuhofen an der Ybbs, die mit ihrer Tochter Marie die Ausstellung besuchte, konnte nun die 100.000. Besucherin begrüßt werden.

Ein wichtiger Meilenstein für die NÖ Landesausstellung: Das Interesse zeigt, dass das Thema die Menschen bewegt und die Ausstellung ihr Ziel, möglichst viele Besucherinnen und Besucher aus allen Gesellschaftsschichten anzusprechen, erreicht. Die NÖ Landesausstellung setzt bewusst das Signal, dass psychische Erkrankungen kein Randthema sind, sondern in die Mitte der Gesellschaft gehören.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „100.000 Besucherinnen und Besucher sind ein starkes Zeichen und ein großer Erfolg für unsere NÖ Landesausstellung 2026. Vor allem aber zeigt diese Zahl: Das Thema psychische Gesundheit bewegt die Menschen. Und genau das wollen wir mit dieser Landesausstellung erreichen – hinschauen, darüber reden und dazu beitragen, psychische Erkrankungen aus der Tabuzone und in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Gleichzeitig setzt die NÖ Landesausstellung wichtige Impulse für die gesamte Region und stärkt Tourismus, Kultur und regionale Wertschöpfung nachhaltig.“

Eine Besonderheit der NÖ Landesausstellung ist ihr Austragungsort: Erstmals findet eine Landesausstellung in einer Klinik während des laufenden Betriebs statt. Das Landesklinikum Mauer bietet dabei einen authentischen Bezug zum Thema. Der Ausstellungsort schafft die Möglichkeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der psychischen Gesundheit miteinander zu verbinden. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei auf der Erinnerung an die Opfer der NS-Medizinverbrechen und der Auseinandersetzung mit diesem dunklen Kapitel der Geschichte.

Besonderes Augenmerk gilt zudem Kindern und Familien. Die Inhalte der Ausstellung werden in interaktiven Stationen sowie in einer eigenen Familienspur altersgerecht und inklusiv vermittelt. Durch zahlreiche Mitmach-Angebote werden Bezüge zum eigenen Leben hergestellt und die Besucherinnen und Besucher dazu eingeladen, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

An Wochenenden, Feiertagen und während der Ferien finden spezielle Familienführungen statt. Ergänzt wird das Angebot durch tägliche Führungen durch die Ausstellung sowie den Lernort im Haus 18 zu den NS-Medizinverbrechen. Mit Erfolg: Über 60 Prozent der Besucherinnen und Besucher haben an einem Vermittlungsformat teilgenommen.

Armin Laussegger, Wissenschaftlicher Leiter der NÖ Landesausstellungen: „Die Besucherzahlen zeigen, dass wir mit dem Thema psychische Gesundheit einen Nerv der Zeit getroffen haben. Dass mehr als 60 Prozent der Gäste auch unsere vielfältigen Kulturvermittlungsangebote nutzen, ist für mich ein besonders starkes Signal: Es geht um echtes Interesse, um Vertiefung und gesellschaftliche Auseinandersetzung. Genau darin liegt die Relevanz der Landesausstellungen. Sie stellt sich den drängenden Fragen unserer Zeit und wird so als Format gesellschaftlich wirksam.“

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