Aktuelles aus Amstetten

Gelungene Wiederaufforstung im Bereich der Reitbauernsiedlung

Im März wurde seitens der Forstbehörde ein Strafverfahren wegen nicht genehmigter Schlägerungen im Bereich der Reitbauernsiedlung eingeleitet.

Ortsvorsteher Andreas Gruber, Vizebürgermeister und Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder, Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder, Barbara, Marianne und Christian Hagler

Grund für das Einschreiten der Forstbehörde waren umfangreiche Schlägerungen, die aufgrund ihrer Größenordnung der Behörde nicht bekannt gegeben wurden.

Bäume sind ins Alter gekommen
„Ursächlich für die Schlägerungen waren Sicherungsmaßnahmen, da bereits ein Baum einen Sachschaden verursacht hatte. Rodungen in einem solchen Ausmaß waren nie geplant“, erklärte Grundstückseigentümer Christian Hagler bei einem Lokalaugenschein vor Ort. „Leider wurde die gesetzlich vorgeschriebene Fläche überschritten.“ Umso erfreulicher, dass bereits mit umfangreichen Wiederaufforstungen begonnen wurde.

Einvernehmen mit Forstbehörde suchen
„Jeder versteht, dass Bäume, die ins Alter gekommen sind, entnommen werden müssen“, so Vizebürgermeister Umweltstadtrat Dominic Hörlezeder, der an alle Waldbesitzer appelliert, vor Beginn solcher Arbeiten auch immer das Einvernehmen mit der Forstbehörde zu suchen und genau zu kontrollieren, wie viel und was geschlägert werden muss. Über das absolut notwendige Maß sollte es nicht hinausgehen.
Über die Neupflanzungen freuen sich Ortsvorsteher Andreas Gruber und Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder: „Damit ist auch gewährleistet, dass hier auch Baumarten nachgepflanzt werden, die dem Klimawandel gut standhalten.“ Werden doch im Zuge der Neuaufforstung hauptsächlich Tannen, Eichen, Wildkirsche und Schwarznussbäume gepflanzt. „Es ist auch eine automatische Naturverjüngung gegeben“, erklärt Christian Hagler, weil vorwiegend Buchen und Eichen aufwachsen.

Für die raschen Wiederaufforstungsmaßnahmen bedankten sich die politischen VertreterInnen bei der Familie Hagler: „Danke, dass so schnell reagiert wurde und dass man sich innerhalb kürzester Zeit um die Wiederaufforstung gekümmert hat. Damit ist sichergestellt, dass sich die Vegetation in diesem Bereich wieder schneller erholt und ein Nachwuchs erfolgt.“